Die E-Gitarre von Moritz Götze

Leoni und Lea haben eine alte Gitarre des halleschen Künstlers Moritz Götze als ihr Lieblingsobjekt auserkoren. Moritz Götze sang, bevor er als Maler bekannt wurde in unter anderem in der Punkband „Größenwahn“. Zu DDR-Zeiten organisierte er, an der staatlichen Zensur vorbei, Punkfestivals . Heute sind seine Bilder sehr berühmt. Werke von ihm hängen sogar im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin.

Die Zauberlaterne

Rand kommt aus Syrien und lebt erst ein halbes Jahr hier in Deutschland. Ihr Lieblingsobjekt im Stadtmuseum ist die Zauberlaterne, auch „Laterna Magica“ genannt. Im 19. Jahrhundert war die Laterna Magica weit vertreitet. Mit ihr konnten Bilder an eine Wand projeziert werden, wodurch mehrere Menschen sie gleichzeitig sehen konnten. Oft waren es Bilder aus fernen Ländern. Damals konnten sich nur die Wenigsten eine große Reise leisten.

Früher wurde in Halle Kaffee nicht nur getrunken sondern auch geröstet

Aleksej’s Lieblingsobjekt im Stadtmuseum Halle ist die Vitrine, in der es um den Kaffee geht. Bis Anfang der 90er Jahre wurde in Halle nicht nur Kaffee getrunken, sondern auch in industriellem Maßstab geröstet. Aleksej fasziniert die Geschichte, wie der Kaffee nach Europa gekommen ist. Angeblich sollen die Türken, als sie die Besetzung von Wien aufgeben mussten, ihre gesamten Kaffeebestände zurück gelassen haben. Danach kamen erst die Wiener, dann aber auch die anderen Europäer auf den Geschmack.

Franzi und die Bierflaschen

Franzi hat sich mal wieder etwas ganz Außergewöhnliches als Lieblingsobjekt im Stadtmuseum ausgesucht: Bierflaschen, die Maurer um 1910 herum ins Gebäude des heutigen Stadtmuseums eingemauert hatten. Diese wurden bei Restaurierungsarbeiten am Haus gefunden und sie erzählen eine Reihe von Geschichten. Welche? Um das zu erfahren, müsst Ihr Euch Franzis Film ansehen.

Flugzeugbau in Halle

Dominik interessiert sich für Technik. Deshalb ist sein Lieblingsobjekt im Stadtmuseum auch ein großes Flugzeugmodell. Es handelt sich um eine Siebel FH 104, eine kleine Passagiermaschine, die sogar mehrere Flugwettbewerbe erfolgreich absolvierte. Das Flugzeug wurde ab 1937 von den Siebel Flugzeugwerken in Halle gebaut. Das Werk befand sich westlich von Mötzlich in der Boelckestraße, heute ist das die Dessauer Straße. Bis zum Produktionsende im März 1941 wurden etwa 50 Maschinen gebaut.